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Pressemitteilung

ÖDP im Gespräch / Natürliche Empfängnisregelung (NER)

ÖDP-Kreisvorsitzender Klaus Göggelmann bedankt sich bei der Referentin des Abends Elisabeth Morath.

Nicht allen Besuchern des Vortrags über die Natürliche Empfängnisregelung (NER) im Laudaer Gasthaus „Goldener Stern“ war es von vornherein klar, dass mit „Regelung“ der Empfängnis nicht nur deren Verhütung, sondern auch der bewusste Kinderwunsch thematisiert werden sollte.

Elisabeth Morath aus Neuenstadt am Kocher führte im Rahmen der Themenreihe „ÖDP im Gespräch“ als Expertin aus dem Institut für Natürliche Empfängnisregelung die Zuhörer in eine Lebensweise ein, die es einem Paar – ohne jede Nebenwirkung – erlaubt, eine Schwangerschaft anzustreben oder auch zeitweilig zu vermeiden. Bei konsequenter Beobachtung verschiedener Körpersignale (Aufwachtemperatur, Beschaffenheit von Muttermund und Zervixschleim) kann die Frau fruchtbare und unfruchtbare Tage in ihrem Zyklus absolut zuverlässig unterscheiden. Im Austausch mit dem Mann ergeben sich daraus Empfehlungen für das Intimleben des Paares, die durchaus auch zeitweiligen Verzicht auf Geschlechtsverkehr beinhalten. Diesen Verzicht aufs „Einswerden“, wie es die Referentin sehr feinfühlig nannte, erlebte sie selbst jedoch auch als Chance für das Paar, das Interesse für einander hoch zu halten: „Mein Mann liebt mich so wie ich bin, ich muss mich nicht mit Hormonen präparieren“.

Die Referentin machte deutlich, welchen Bedrohungen und Gesundheitsrisiken werdendes Leben in unserer Gesellschaft ausgesetzt ist: durch vorgeburtliche Diagnostik, durch die manchmal frühabtreibende Wirkung von Pille und Spirale sowie durch Abtreibung ohnehin.

Aufgrund der Vielzahl der dargebotenen Schaubilder und Tabellen fragte ein interessierter Familienvater bei der Referentin nach, ob es ein leicht verständliches Handbuch zur NER gebe. Ihm wurde das kurz gefasste Standardwerk „Natürliche Empfängnisregelung“ von Prof. Dr. Josef und Elisabeth RÖTZER empfohlen; auch wies Frau Morath auf die Homepage www.iner.org hin.

Dem engagierten Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an, nach der der ÖDP-Kreisvorsitzende Klaus Göggelmann einen Geschenkkorb als Anerkennung an die Referentin überreichte.

Der Bundestagswahl-Bewerber der ÖDP im Wahlkreis Odenwald-Tauber, Herbert Alexander Gebhardt aus Wertheim, nahm zum Abschluss des Abends noch die Gelegenheit wahr,  – passend zum gehörten Vortrag -  auf die ÖDP-Forderung nach einem sozialversicherungspflichtigen Erziehungsgehalt hinzuweisen, durch das die häusliche Erziehungsarbeit angemessen belohnt werden solle.

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